Ulrich Clement: Guter Sex trotz Liebe
Harriet Lerner: Beziehungsregeln
Titelmann: The Therapist‘s own Family
Jürg Willi: Zweierbeziehung
Jürg Willi: Therapie der Zweierbeziehung
Ellyn Bader & Peter Pearson (The Couples Institute)
Die beiden haben das Entwicklungsmodell der Paartherapie (The Developmental Model of Couples Therapy) geprägt, das stark auf den Differenzierungsbegriff aufbaut. Sie wenden die Entwicklungsstufen von Margaret Mahler (Symbiose, Differenzierung, Übung, Annäherung) direkt auf erwachsene Liebesbeziehungen an.
Zentrales Werk: In Gestalt kommen: Entwicklungs- und differenzierungsorientierte Paartherapie (Tell Me No Lies / In Quest of the Mythical Mate)
Kernfokus: Paare stecken oft in einer "feindseligen Symbiose" oder einer "emotionalen Wüste" fest, weil sie den Übergang von der anfänglichen Verschmelzung zur notwendigen Differenzierungsphase nicht schaffen.
In Quest of the Mythical Mate: A Developmental Approach To Diagnosis And Treatment In Couples Therapy
Peter Fraenkel
Ein moderner systemischer Paartherapeut aus den USA, der sich viel mit den Dimensionen von Zeit und Raum in Beziehungen auseinandersetzt – beides Kernelemente, wenn es darum geht, wie viel Nähe und Distanz (also Differenzierung) ein Paar verträgt.
Zentrales Werk: Sync Your Relationship: Saving Couples from the Fast Lane
Kernfokus: Wie Paare ihre individuellen Rhythmen und Bedürfnisse nach Alleinsein und Zusammensein im modernen Leben austarieren.
Michael Lukas Moeller
Wenn wir im deutschsprachigen Raum bleiben (neben Jürg Willi und Ulrich Clement), darf Moeller nicht fehlen. Sein Ansatz der "Zwiegespräche" ist im Grunde ein praktisches Werkzeug zur Differenzierung.
Zentrales Werk: Die Wahrheit beginnt zu zweit: Das Paar-Interview
Kernfokus: Durch strukturierte, bewertungsfreie Gespräche lernt jeder Partner, bei sich zu bleiben (Selbstkonfrontation) und dem anderen zuzuhören, ohne sofort in die Reaktivität zu gehen.
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